Mit einer Pilotin, wäre das nicht passiert!

Mit Frauenparkplatz auf internationalen Flughäfen, dank Luise Pusch.

© aletuzzi / Pixabay

Die Absturzursache des Fluges 4U9525 konnte noch nicht eindeutig fest gestellt werden und schon fordert die Zeitschrift Emma eine Frauenquote f√ľr das Cockpit, denn „Amoktrips sind¬†M√§nnersache“ und M√§nner begehen schlie√ülich 4 mal h√§ufiger Suizid als Frauen.

Luise Pusch (Urheberin dieser Thesen) ber√ľcksichtigt nicht, dass die meisten Frauen sich kaum¬†f√ľr den Pilotenberuf interessieren, was eine Quote ad absurdum f√ľhrte. Ferner¬†begeben sich Frauen bei Depressionen wesentlich h√§ufiger in psychologische Behandlung, was eine Suizidrate bei den Frauen senken d√ľrfte und das Geschlechter-Verh√§ltnis erkl√§re. Man k√∂nnte jetzt auch einfach andere psychologische Fakten aus dem Zusammenhang rei√üen und hier anf√ľhren, wie z.B. die geschlechtsabh√§ngig hohe „Borderlinesyndromrate“, aber auf das Niveau begebe ich mich nicht.

Sexistische Diffamierung scheint das Tagesgeschäft bei der Emma zu sein, nicht ohne Absicht wird noch der weibliche Anteil unter den Opfern im Artikel betont, vermutlich um das Patriarchat zu dämonisieren. Denn der Absturz wurde sicherlich nur provoziert um den Feminismus zu diskreditieren oder um es zusammen zu fassen: der Mann ist der Täter, die Frau das Opfer.

Vielleicht sollte man eine M√§nnerquote bei der Emma einf√ľhren, um die journalistische Qualit√§t zu erh√∂hen und die¬†Polemik¬†zu senken, aber dann w√§re die¬†feministische Hatz¬†bedeutungslos, mit der sich dieses taktlose „Schmierenblatt“ zu profilieren gedenkt.¬†Ich bin w√ľtend und fassungslos, angesichts so einer dreisten Un√ľberlegtheit:¬†//www.emma.de/artikel/frauenquote-fuers-cockpit-318639